Stůke iunior ist ein Gewaltakteur, der als Genosse von Henning Putbusk (wahrscheinlich) um das Jahr 1362 von der Stadt Wismar verfestet wird.

Leben

Namensvarianten: -

Lebensdaten: -

Herkunft: zur Herkunft der Familie Stüke vgl. im Wiki Arnd Stüke

Tätigkeitsgebiet: Ostsee.

Verwandtschaft: Stůke iunior wird mit seinem namentlich ebenso wenig spezifizierten Vater Stůke senior genannt. Es könnte sich bei beiden um Mitglieder der mecklenburgischen Stüke-Familie handeln, von denen u.a. auftreten: Arnd Stüke, Heinrich Styke, Albrecht Styke, Hinrich Stuke.

Tätigkeiten

Aktivitäten als Gewaltakteur: Stůke iunior wird mit siebzehn anderen Gewaltakteuren, darunter Henning Putbusk, von der Stadt Wismar wegen Seeraubes verfestet. Während die Quelle selbst keine Zeitangabe enthält, legt die Edition Seeraub und Proskription (Verfestung) um das Jahr 1362 an (vgl. Eine Friedloslegung aus dem Wismarer Verfestungsbuch).[1]

Status: Gewaltakteur, Genosse ("complex"[2]) Henning Putbusks.

Fahrgemeinschaften: Henning Putbusk, Nicolaus Vinke, Otto de Bremen Butzowe, Pruze, Ingwer, Niclas Iones, Kelleby, Plotze, Jesse Schutte, Eberhardus Witte, Hartwicus Zaghere, Hinricus Wylzowe, Johannes Caluus, Koneke Redwisch und Stuke senior.

Auftraggeber: [König Waldemar IV. Atterdag von Dänemark?].

Geschädigte: Wismarer Bürger.

Angaben zu Schiff und Besatzung: -

Sonstige Tätigkeiten: -

Dokumentation der Recherche

Ohne (weiteres) Ergebnis gesucht in: HR I, 1-5, HUB 3-4; MUB XV.

Sonstiges

Quellen

Literatur

Brinckmeier, Eduard, Glossarium diplomaticum. Zweiter Band, Aalen (Scientia Verlag) 1961.

Du Cange, Charles du Fresne, Glossarium ad scriptores mediae et infimae Latinatis, Frankfurt am Main, 1710 online: [http://mateo.uni-mannheim.de/camenaref/ducange.html, zuletzt: 13.06.2020].

Einzelnachweise

  1. MUB XV, 8977; DD III.6, 288 (mit Diskussion zur zeitlichen Einordnung); Hauptquelle: Wism. Liber proscriptionum [für diese Recherche nicht zurate gezogen!].

  2. Ebd. Zur mittelalterlichen Verwendung von "complex" vgl. Brinckmeier (1961: 527): "Complices, 1) Verbrechensgenossen, Complicen [...], 2) Parteigänger im Kriege, auch Bundesgenossen [...]"; vgl. auch Du Cange (1710: 1249, online: http://mateo.uni-mannheim.de/camenaref/ducange/bd1/jpg/s1249.html) zur Bestätigung der negativen semantischen Konnotation. Beide beziehen sich auf Isidor I.10 Orig.

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